Fallout 4: Das Wissen wir von der gamescom

Wenn man ein Spiel nennen müsste, an dem man auf der diesjährigen gamescom nicht vorbeikommt, dann ist das definitiv Fallout 4.
Schon Köln/Bonn Flughafen grüßt das Fallout-Maskottchen Vault Boy von Plakaten.

Fallout 4, Plakat

Wer sich am Bethesda-Stand in die Schlange stellt, wird statt an einen Spielerechner nur in ein riesiges Kino geführt, in dem etwa 20 Minuten lang (bislang unveröffentlichte) Fallout-4-Szenen zu sehen sind.

Fallout 4, Kino

Man merkt Fallout 4 an, dass es schon seit 2009 in Entwicklung ist, so sind einige Texturen pixelig.
ABER Fallout 4 will ja auch nicht mit Witcher 3 mithalten, sondern durch die riesigen Welt und möglichkeiten seinen Charakter aufzubauen sind einfach unglaublich.
Insgesamt ist die Grafik bunter geworden, statt wie bei den vorgängern in gedämpften Beige-Tönen.

Im Talent-Baum, in dem man 275 Perks festlegen kann, wird jede Fähigkeit durch einen Vault-Boy-Comic symbolisiert. Beim berüchtigten „Bloody Mess“ nimmt der neckische Vault Boy beispielsweise ein Blut-Bad.

Fans der Vorgänger werden mit den S.P.E.C.I.A.L.-Attributen bereits vertraut sein. In Fallout 4 wird sich an dem altbewährten System, das sich aus Strength, Perception, Endurance, Charisma, Intelligence, Agility und Luck zusammensetzt, allem Anschein nach kaum etwas ändern.
Wer beispielsweise auf Waffen weitestgehend verzichten möchte, setzt Punkte in Intelligenz. Sie sehen dann in einer Art kleinem Bunker, wie das Vault-Männchen sich von Raum zu Raum bewegt, ein bisschen wie in Fallout Shelter für iOS und Android. Sie könnten aber auch voll auf Stärke setzen, um möglichst viel tragen zu können.

Nach der kurzen S.P.E.C.I.A.L.-Einführung finden wir uns in Lexington wieder. Sofort fällt der enorme Detailgrad der Stadt ins Auge: in jeder Ecke liegt Müll, Fake-Werbung der Fünfzigerjahre versucht uns mit fiktiven Produkten zu locken und jeder noch so kleine Stein wirkt so, als ob er von den verantwortlichen Designern mit akribischer Genauigkeit platziert wurde.

Während in Fallout 3 und New Vegas beim Betätigen des VATS-Modus die Zeit gestoppt wurde, läuft diese im vierten Teil in Zeitlupe weiter. Auf den ersten Blick wirken die Kämpfe dadurch um einiges hektischer. Auch sind die Gegner etwas aggressiver geworden, besonders Ghule können euch nun in größeren Mengen ganz schnell das Leben zur Hölle machen.

Wie Bethesda auf Twitter verraten hat, könnt ihr nach dem Beenden der Hauptquest einfach endlos „weiterleveln“.
In Fallout 3 war zunächst ab Level 20 Schluss, durch DLCs wurde die Grenze im Nachhinein auf 30 angehoben.