Angespielt: Destiny

Viele von euch werden sich schon auf den 9. September freuen,
dann kommt nach über 5 Jahren Entwicklung endlich Bungie´s Shooter-MMO Destiny in den Handel.

Nach der Erstellung unseren Charakters, wo ihr Rasse, Aussehen und Farbe eurer Rüstung individuell ändert könnt, wählen wir eine Klasse aus. Der Jäger ist der Experte am Abzug und geschickt mit dem Messer, der Titan stellt die Kampfmaschine dar und der Warlock verfügt über mächtige Magie-Attacken.

In der ersten Story-Mission erfahren wir gleich dass wir einer der mythenumwobenen Hüter sind, kein normaler Mensch. Wir werden von unseren Roboter, Geist genannt, nach vielen Jahrhunderten von den Toten erweckt. Wir sind einer der Auserwählten die die Welt vor der Dunkelheit retten sollen.
Die Dunkelheit war schon vor den Ereignissen von Destiny für die Beinah-Vernichtung der Menschheit verantwortlich. Doch die Erde wurde gerettet, weil sich ein riesiges Raumschiff in den Konflikt eingemischt hat, seitdem verharrt das kugelförmige Raumschiff über unseren Planet.
Die letzten Überlebenden der Menschen bildeten eine Kolonie unter dem Schiff.
Die Hüter hingegen bekommen von dem Schiff übernatürliche Kräfte, das auch Licht genannt wird.

Destiny Stadt

Die Auswahl der Ausrüstung und Verbesserungen führen wir im Turm durch, wo wir Zugriff auf allerlei Shops haben. In der Poststelle können wir unsere Ingame-Nachrichten lesen, bei der Schiffsmeisterin kaufen wir Bikes und Schiffe, im Vorhut-Shop bekommen wir auf unsere Klasse abgestimmte Ausrüstung und der wichtigste Kontakt ist der Waffenmeister, bei ihn verkaufen wir unsere alten Teile und kaufen neue Waffen.
Der Turm wird ein Zentraler Sammelpunkt für eure Teamtreffen sein, aber Handeln mit euren Gegenständen wird es nicht geben!

Die ersten Missionen finden auf der Erde statt, später folgt unser Mond und unsere nächsten Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn.
Also für reichlich Schauplätze ist gesorgt, die Frage ist nur für wie lange?

Destiny ist ein Shooter, den man auch gerne alleine spielen kann, aber sein ganzes Potential gibt es erst preis wenn man mit Freunden spielt. So werden die Zufallsereignisse auf einer Art leichter und machen mit Freunden mehr Spaß.
Bei einem Strike geht es mit einen Drei-Mann-Team auf die Planetenoberfläche, dort müssen wir Wellen von Feinden samt Bosskampf bezwingen, üblicherweise dauert so ein Einsatz um die 30 Minuten. Falls man aber lieber alleine den Planeten erkunden will, empfiehlt sich die Patrol-Mission, bei dieser Mission gibt es keine bestimmte Aufgabe und ihr könnt den Planeten in Ruhe erkunden und Schätze und Erfahrungspunkte sammeln.

Destiny Battle

Durch Kills und absolvierte Missionen gibt es außer Glimmer (die Währung in Destiny), Erfahrungspunkte. Sobald man genügend hat um eine Stufe aufzusteigen, werden neue klassenspezifische Talente freigeschaltet. Für eine Mission dürft ihr aber nur ein bestimmte Anzahl Skills auswählen, so könnt ihr euch vor jeder Mission entscheiden ob ihr euch tarnen und länger Schweben wollt. Euer Charakter definiert sich aber nicht nur durch seine Fähigkeiten, sondern auch seine Ausrüstung. Jede Waffe und Panzerung hat ein Mindest-Level den ihr haben müsst, und zum anderen könnt ihr die Waffen noch pimpen. Damit könnt ihr die Eigenschaften wie Schaden, Entfernung und Genauigkeit ändern. Ihr braucht keine Angst haben, dass ihr nach einer Mission irgendwelche Gegenstände oder Waffen bekommt die für eure Klasse nicht passen, sondern ihr bekommt als Belohnung Gegenstände die auf euch zugeschnitten sind. Bungie will damit vermeiden, dass man etwa als Hunter eine Waffe des Titanen bekommt und damit nichts anfangen kann.

Destiny präsentiert sich wie ein Mix aus Halo und Borderlands, klassischer Multiplayer-Shooter gepaart mit den Waffendetails eines Borderlands und eine Prise vom Weltenaufbau eines Mass Effect. Die Grafik läuft in butterweichen 1080p und der Detailreichtum ist enorm hoch.
Destiny macht gleich von Anfang an süchtig und durch die riesige Welt hat man immer was zu tun.
Ob es auch nach Monaten noch fesselt und wie die Story weiter geht muss sich aber noch zeigen, die Zeichen sehen aber gut aus.